Mitarbeit in der GWB

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Mitarbeiten kann jeder!

Ein Praktikum während der Ausbildung oder eine ehrenamtliche Tätigkeit vor Aufnahme einer beruflichen Karriere, ist ein wesentliches Instrument für die Berufsfindung und Berufsbildung. In dieser Zeitspanne werden berufsorientierende und berufsqualifizierende Erfahrungen gesammelt, die im betrieblichen Zusammenhang die theoretische Ausbildung realitätsnah ergänzen. Praktika sind ein wichtiger Bestandteil der Schnittstelle zwischen Bildung und Beruf; das Praktikum ist ein Lernverhältnis besonderer und flexibler Art. Praktika entfalten oft ihren eigentlichen Wert erst in einer zunehmenden Integration des Praktikanten oder der Praktikantin in betriebliche Arbeitsabläufe und somit in die alltägliche Praxis. Sie umfassen auch Tätigkeiten, die im Betrieb oder Verwaltung wirtschaftlich und sozial verwendungsfähig sind und einen eigenen Wert haben können. Für ein sinnvolles Praktikum investieren beide Seiten Engagement, Ressourcen und Zeit – und beide Seiten profitieren davon nachhaltig.
Praktika und ehrenamtliche Tätigkeiten sollen den Menschen unterschiedlichen Alters praktische Kenntnisse und Erfahrungen, sowie die damit verbundenen Anwendungskompetenzen vermitteln, und zwar dort, wo die Arbeit anfällt, wo reale Ergebnisse sichtbar werden und in betrieblicher Zusammenarbeit entstehen. Praktika haben Qualifizierungs- und Orientierungsfunktion: Passe ich in die Sozialarbeit oder gar zu einem konkreten Team? Ist die Arbeit mit Menschen „mein Ding“?
Zu einem Praktikum gehören eine persönliche Begleitung und Anleitung und ein grundsätzlich festgelegter Praktikumsablauf, durch einen geführten Weg durch verschiedene Arbeitsbereiche und Prozessschritte, Tätigkeiten innerhalb der Werkstätten und die gemeinsame Reflexion.
Die Hauptaufgabe der Praktikantinnen und Praktikanten liegt in der Begleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrem täglichen Ablauf innerhalb der gwb. Sie organisieren interne Kurse und planen Projekte, welche sie dann gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umsetzen. Falls die betroffene Person einverstanden ist, nimmt die Praktikantin/der Praktikant an Einzelgesprächen, Mitarbeitergespräche, Auswertungsgesprächen, Case Managements u.ä. teil. Außerdem werden sie bei den wöchentlichen Teamsitzungen des gesamten Personals mit einbezogen.

«Begleitung, Ausbildung, Evaluation und Anerkennung stellen Stützpunkte in der Unterstützung der Freiwilligenarbeit dar. Die Unterstützung der Freiwilligen bedeutet, sie mit Bezugspersonen begleiten zu können: sie sorgen für korrekte und aktuelle Informationen sowie Beratung im Fall von Zweifeln oder Schwierigkeiten. Dazu gehören auch die ausführliche Beschreibung von Aktivitäten, Aufgaben und Verantwortungen sowie ein adäquater Versicherungsschutz» (Dachverband für Soziales und Gesundheit, Nachweis zum sozialen Ehrenamt).


In Zusammenarbeit mit dem Dachverband für Soziales und Gesundheit, sind zwei Plätze für Freiwillige innerhalb der Werkstätten der gwb vorgesehen.

Etwa 12 Personen absolvieren jährlich über die Sozialfachschulen des Landes, wie zum Beispiel der „Landesfachschule für Sozialberufe ‚Hannah Arendt‘“ und der „Scuola professionale provinciale per le professioni sociali Emmanuel Lèvinas“ ein Praktikum in der gwb.


STORYTELLING 2016: "Frischen Wind und Sonne in die Herzen bringen"